2001

Die Fördermitgliedschaft wird “erfunden”. 

FrĂŒhlingsfest

21. April 2001 – Volleyballturnier

Teilnehmer: 

BĂ€rnsdorfer Jugend 

JC Berbisdorf 

Junge Gemeinde 

Judoka 

JV BĂ€rnsdorf 

Jugendzentrum Weixdorf 

JZW-JCB – MĂ€dels 

Klotzsche 

Schmetterlinge Coswig 

Schulmannschaft 

Wallroda 

09. Juni 2001 – 6. Geburtstag des Vereins

aus der SZ-Rödertal: 

Sechs am sechsten Sechsten… 

Sechs Jahre lag der Beschluß der ersten Satzung des Jugendzentrum Weixdorf e.V. und damit dessen GrĂŒndung zurĂŒck und das genau am Mittwoch, den 6.6.. Dieser Anlaß mußte natĂŒrlich gefeiert werden und deshalb folgte auch unverzĂŒglich eine Geburtstagsfeier am Samstag. Feuer und Musik schafften eine angenehme AtmosphĂ€re. So diskutierten die ca. 60 erschienen GĂ€ste die Arbeit der vergangenen Jahre und frönten der Unterhaltung. 

FĂŒr Versorgung war wie immer reichlich gesorgt. Man verpflegte sich mit Gegrilltem. Eine ebenfalls bedeutende Rolle spielte die FlĂŒssignahrung, welche an der immer belagerten Bar zu erhalten war. Der benachbarte Jugendclub Berbisdorf e.V., welcher seit langer Zeit Kontakte mit den Weixdorfern pflegt, erschien mit versammelter Mannschaft und ĂŒberreichte neben der obligatorischen GlĂŒckwunschkarte einen Spaten und Meßwerkzeuge mit den besten WĂŒnschen zum hoffentlich baldigen Baubeginn des neuen GebĂ€udes fĂŒr das Jugendzentrum. 

Auch die reifere Generation ĂŒberbrachte GlĂŒckwĂŒnsche und Geschenke. „Wir freuen uns ĂŒber so viel Aufmerksamkeit und Zuspruch und bedanken uns recht herzlich fĂŒr das entgegengebrachte Vertrauen und natĂŒrlich fĂŒr die Geschenke. Aber die Hauptsache ist, das sie alle gekommen sind.“ (Carsten Löhr, Vorsitzender – JZW e.V.) 

Der Abend war lang und da das Wetter einigermaßen mitspielte, saß man auch noch etliche Zeit am Feuer und trank auf die nĂ€chsten sechs, sechzig, sechsundsechzig ….. Jahre. 

21. September 2001 – Clubfahrt nach Pullmancity II

aus der SZ-Rödertal: 

High noon – 11:00 Uhr Nachts – Das Jugendzentrum Weixdorf im Wilden Westen 

Am letzten Sommertag anno 2001 (21.09.) begab sich ein Treck mit jungen MĂ€nnern und Frauen des Jugendzentrum Weixdorf westwĂ€rts, um die Freiheit der neuen Welt zu erleben. Der Weg dorthin war beschwerlich und voller Überraschungen. Doch neben einem festen Willen, halfen auch Mut, Entschlossenheit und ausgeprĂ€gter Teamgeist die Angst vor dem Unbekannten zu vergessen. Jeder wĂŒrde sich auf den anderen verlassen und auf das Wesentliche beschrĂ€nken mĂŒssen. Das war allen klar. Denn ihre Fahrzeuge waren eng und eine feste Behausung konnten sie nicht erwarten. 

Ich habe sie begleitet um ihre Abenteuer niederzuschreiben. … 

Die Kolonne startete mit 11 Mitgliedern und etwas VerspĂ€tung um fast 18 Uhr am Jugendzentrum nach Pullmancity 2, die Westernstadt in Hasselfelde. Der Segen des Fortschritts bescherte uns einen detaillierten Streckenplan aus dem Internet. Dieser sorgte ein paar Kilometer hinter Halle in Kombination mit der Tatsache eines vergessenen Autoatlasses fĂŒr Ratlosigkeit und latente Fehlentscheidungen ehrgeiziger Kutscher. Das und ein schwerer Verkehrsunfall auf der Zufahrtsstraße nach Hasselfelde, welche in Folge dessen gesperrt war, fĂŒhrte letztendlich zu einer außerplanmĂ€ĂŸigen VerspĂ€tung von etwa 2 Stunden. 

Trotz alledem war die Stimmung sehr gut. Nun galt es, die angemieteten Tipis zu beziehen, was sich ebenfalls interessant gestalten sollte, denn in Anbetracht der spĂ€ten Stunde (23:00 Uhr) war außer dem Wachpersonal zumindest im Eingangsbereich niemand ausfindig zu machen. So irrte eine Delegation von vier Mann durch die Dunkelheit der Westernstadt. 

Vorbei an diversen LĂ€den, dem Sheriff und dem Saloon schritten wir in Richtung Music-Hall, aus deren Innern Musik und Frohsinn drang. Von dem dortigen Barkeeper wurden wir an “Gummi” verwiesen, welcher in einer HĂŒtte am GoldwĂ€schercamp zu finden sei, das Amt des Undertakers begleitet und außer uns wahrscheinlich der ganzen westlichen Welt bekannt war. Doch seine ungĂŒnstigste Eigenschaft war sein “nicht da sein”… 

…auf dem Weg zurĂŒck zur Music-Hall trafen wir einen hilfsbereiten Cowboy, der uns riet an der Bar im ersten Stock der Music-Hall nach Frankie zu fragen. Endlich ein Lichtblick. In der festen Erwartung der Gegenfrage des Barkeepers: ” ..wer will das wissen?” wackelten wir zurĂŒck. 

In der Music-Hall war die Stimmung am kochen. Cowboys, Indianer und Kaufleute mit ihren Frauenzimmern jubelten tanzenden Damen auf der BĂŒhne zu… 

Wider Erwarten war Frankie schnell gefunden. Wir bekamen die TĂŒren fĂŒr die Tipis (d.h. Planen zum Abdecken der ZelteingĂ€nge) und konnten endlich die Zelte beziehen. Vorher war lediglich das GepĂ€ck via Handwagen in das etwa 400 m entfernte, hoch liegende Indianercamp zu transportieren. Es waren zwei Transporte notwendig… 

Zur allgegenwĂ€rtigen Dunkelheit gesellte sich der Wunsch nach einem Feuer, um sich im aufziehenden Nebel etwas zu wĂ€rmen. Also widmete sich ein Teil der Gruppe der Feuerstelle, wĂ€hrend die anderen die Zelte einrĂ€umten und den Grill zum Essen vorbereiteten. Denn gleichwohl es Mitternacht vorbei war, wollte keiner mit leerem Magen ins Bett bzw. in den Schlafsack auf blankem Boden. 

Nachdem das Fleisch aufgetaut, zubereitet und gegessen war, sah man vom eigentlichen Feuer noch nicht viel. Die HochflĂ€che des Indianercamps war jedoch von beißenden Rauchschwaden ĂŒberzogen, was wahrscheinlich Resultat einer feuchten Birke, deren Herkunft mir unbekannt ist (…) war. Das Vorhaben “Feuer” stand kurz vor der Kapitulation, denn es mangelte an trockenem Holz um wenigstens erst mal ein FlĂ€mmchen anzufachen. Doch der Wille nach WĂ€rme war in dieser feuchten Nacht stĂ€rker als die Resignation und er entwickelte sich mehr und mehr zu KreativitĂ€t und Einfallsreichtum. Das Unternehmen “Feuer” stellte einen SpĂ€htrupp “trockenes Holz” zusammen, der nach reichlicher Zeit den erwĂŒnschten Brennstoff herbeischaffte. Die Herkunft des Holzes blieb mir ebenfalls verborgen, doch es war sehr gutes, trockenes Holz und es hatte gewiß vor Regen und NĂ€sse wohl behĂŒtet gelagert…. 

Schon fast am Morgen, verließen wir die Feuerstelle und traten die ersten Nachtruhe an. 

An dieser Stelle möchte ich etwas abkĂŒrzen, um nicht die ganze Ausgabe voll zuschreiben. 

Am 2. Tag erkundeten wir die Stadt. Es ist alles wie in einem Western. Die Menschen tragen “originale” Outfits, in einer Arena kann man Stunts und Wettbewerben beiwohnen und tĂ€glich 15:30 Uhr findet in der Mainstreet eine große Westernshow statt. Es ist einfach fantastisch. 

NatĂŒrlich probierten wir alles aus. Wir wuschen Gold, ritten auf Pferden und elektrischen Bullen, besuchten den Saloon und so ziemlich alle GebĂ€ude, die ja sehr detailgetreu eingerichtet und jedem zugĂ€nglich sind. Einige unserer Damen nahmen gar eine Tanzstunde bei …. einem Indianer aus unserer Nachbarschaft. Wer mehr ĂŒber Pullmancity 2 wissen möchte, dem empfehle ich das Internet und natĂŒrlich alsbald einen persönlichen Besuch. (www.pullmancity-2.de) (ts) 

10. November 2001 – Vorfaschingsfete

Eintritt – frei


2002

FrĂŒhlingsfest am Hohenbuschcenter

Zum wiederholten Male nahmen wir diesmal aktiver denn je am FrĂŒhlingsfest des Hohenbuschcenters teil. In Zusammenarbeit mit der Centerverwaltung moderierten wir die verschiedenen Veranstaltungen, was uns eine sehr gute Möglichkeit zur PrĂ€sentation bot. Wir vertieften Kontakte zu anderen Vereinen, informierten Besucher aller Altersgruppen ĂŒber unseren Verein, unsere Arbeit und unser Bauvorhaben an unserem Infostand und konnten neue Jugendliche fĂŒr unsere Sache gewinnen. (ts,tk) 

Galerie 

April – Teilnahme am Nachtvolleyballturnier in Boxdorf

aus der SZ-Rödertal: 

Nachtvolleyball in Boxdorf – krasser Außenseiter verpaßt den Sieg nur knapp 

7 Mannschaften traten in der Nacht des Karfreitag in einer rundum gelobten Turnhalle in Boxdorf zum Volleyballturnier an. Dieses wurde um 22:00 Uhr durch die erste Begegnung von “Moritzburg” mit dem Team des Weixdorfer Jugendzentrums JZW e.V., dem unbestrittenen Außenseiter des gesamten Wettkampfes, eröffnet. Nach 20 Minuten trennte man sich mit 1:1 aber nur vorlĂ€ufig. Denn ĂŒberraschend zauberte sich das Weixdorfer “ad hoc” – Team, welches sich kurzfristig flexibel zusammenfand, durch aktiongeladene Verzweiflungstaten ins Finale. Durch gewagte SpielzĂŒge, den Ernst der Lage konsequent ignorierend, wurden die charmant witzigen Weixdorfer Nachtvolleyballer schnell zum Publikumsliebling. Die Sympathien des Publikums hoben den Außenseiter in die Endrunde. Diese war gegen den Sieger der zweiten Gruppe, “Moritzburg”, zu bestreiten und wurde mit Ă€ußerster Spannung erwartet. So endete das Turnier wie es begann. Mit einer vielversprechenden Begegnung von Weixdorf und Moritzburg. Gegen 3:00 Uhr stand der Sieger fest. Moritzburg gewann mit 2:1 knapp. Die Boxdorfer “Beach Devils” belegten hinter den Weixdorfern den 3. Platz. (ts) 

Besuch an Schulen

Wir besuchten zum Zwecke der KontaktknĂŒpfung und Information die Mittelschule Weixdorf und das Gymnasium Klotzsche jeweils vor den Oster- und Sommerferien. Zur Weixdorfer Mittelschule pflegen wir eine besondere Verbindung. Wir unterstĂŒtzen die dortigen zehnten Klassen bei der DurchfĂŒhrung von Schuldiskotheken. Dieser Zusammenarbeit entwuchsen unsere neuesten und jĂŒngsten Vereinsmitglieder. (ts) 

Fußball WM 2002

Die beiden Höhepunkte der Fußball-WM, das Halbfinale und das Finalspiel wurden von uns gebĂŒhrend gefeiert. Viele Weixdorfer Jugendliche nahmen an der Veranstaltung teil und begeisterten sich fĂŒr Mannschafts- und Teamgeist. 

Ebenfalls veranstalteten wir wie schon bekannt unsere jĂ€hrliche JubilĂ€umsfeier und die Sommerfete, an welchen, ebenfalls traditionell, unsere Partnerjugendvereine der Umgebung teilnahmen. (ts) 

Aus der SZ-Rödertal: 

Finale! Weltmeisterschaftsendspiel in Weixdorf! 

Nach einer spontan stattfindenden Party nach dem Halbfinale am vergangenen Dienstag im Jugendzentrum Weixdorf e.V. (SZ berichtete) traf man sich am Sonntag zum Finalspiel auf dem Parkplatz hinter dem Jugendzentrum. Dieser Schachzug war absolut notwendig, so Mirco Schmidt vom Vorstand des Vereins, da die Menge der Fußballbegeisterten in den jetzigen RĂ€umen bei weitem keinen Platz gefunden hĂ€tten. Und mit ungeduldigem Blick fĂŒgt er hinzu, dass der anstehende Neubau des Vereinshauses eigentlich bald beginnen sollte und solche Probleme dann Geschichte seien. 

Die ersten eintreffenden GĂ€ste und Mitglieder begannen gegen 11:30 Uhr mit dem Aufbau der Technik und dem Aufstellen ausreichender Sitzgelegenheiten. Der kurzfristig mit UnterstĂŒtzung von Einsiedler herbeigeschaffte Bierwagen war einsatzbereit und wurde eröffnet. Plötzlich, Hektik auf dem Platz. Eile war geboten, die Sonne blendete das Fernsehbild, was dringend der Intervention bedurfte. In beispiellos kurzer Zeit bauten sĂ€mtliche anwesenden Jugendlichen einen Pavillon um die Bildröhre, welche fĂŒr die nĂ€chsten 90 Minuten die Welt bedeutete. 

Ziemlich genau 60 Minuten nach dem Anstich ertönte der Anpfiff. Die Gesichter waren geschminkt, die Fahnen gehisst und die SitzplĂ€tze eingenommen. Die erste Halbzeit verlief ruhig. Etwa 50 Mitglieder und GĂ€ste des Jugendzentrums fixierten das Spielfeld. Diese vor Spannung knisternde Ruhe wurde immer wieder durch Fachbegriffe wie „OO..Ohhh“`s und „
JJaaaOOO
Ohh“`s unterbrochen, welche dem Bedauern ĂŒber eine unglĂŒckliche Situation zum Ausdruck verhalfen. Mit Null zu Null ging es in die Halbzeit und damit zurĂŒck an Grill und Bierwagen. Die Ruhe war vorbei. Es wurde diskutiert, man machte sich Mut, die Menge war voller Lob fĂŒr das gute Bild der Nationalelf in den ersten 45 Minuten. Die Halbzeitpause wurde intensiv zur Vorbereitung der zweiten HĂ€lfte genutzt. GetrĂ€nke und Essen wurden beschafft, Fahnen gerichtet und der obligatorische Farbanstrich im Gesicht nachgebessert. Mit Beginn der zweiten Halbzeit verwaisten dann auch wieder Grill und der „Einsiedler Infostand“. Von nun an wurde es unruhiger. Die „OO..Ohhh“`s und „
JJaaaOOO
Ohh“`s wurden immer hĂ€ufiger mit „OAh…nee!!!!“`s kombiniert und beim ersten Gegentreffer folgte ohnmĂ€chtige Stille. Der Versuch die Stimmung wieder ins Positive zu kippen musste mit dem Zwei zu Null vorerst scheitern. Der Abpfiff machte das Ergebnis endgĂŒltig. Was nun folgte war nicht unbedingt zu erwarten. Nach ein paar Minuten der EnttĂ€uschung besann man sich auf die Hervorragende Leistung der deutschen Mannschaft. Udo Vetter aus Weixdorf erklomm die Biertischgarnitur und fasste seine EindrĂŒcke zusammen. Die Fahnen wurden hochgerissen. Das Rudi Völler – Lied angestimmt. In Anerkennung des Erreichten und als Dank an die vielen gutgelaunten GĂ€ste wurde fĂŒr eine halbe Stunde Freibier ausgerufen. Die Stimmung stieg in ungeahnte SphĂ€ren. Ein Stammgast aus Hermsdorf, Marco Reich, sorgte fĂŒr die Fortsetzung der Freibierrunde indem er gleich ein ganzes Fass kaufte. So eine gutgelaunte Menge trotzdem glĂŒcklicher Fans nach so einem Spiel – ich hab es noch nicht erlebt. Unglaublich! Bis in die Nacht hinein wurde gefeiert. Immer wieder ertönte der Rudi Völler – Song. Da muß man sich schon fast fragen, wie feiern die erst wenn wir in 2006 Weltmeister werden? 

Das Augusthochwasser warf uns nicht nur zurĂŒck. WĂ€hrend der UnterstĂŒtzung von in Weixdorf untergebrachten Dresdnern und Helfern vom THW durch unsere Jugendlichen entstand ein immer noch gepflegter Kontakt zu den Kameraden vom THW Übach sowie vom THW Krefeld. Seither besuchten uns die „Retter in Blau“ bereits dreimal. (ts)


2003

Zusammenarbeit Mittelschule Weixdorf

Zur Weixdorfer Mittelschule pflegen wir eine besondere Verbindung. Wir unterstĂŒtzen die dortigen neunten und zehnten Klassen bei der DurchfĂŒhrung ihrer monatlichen Schuldiskotheken. Dieser Zusammenarbeit entwuchsen auch im Jahr 2003 unsere neuesten und jĂŒngsten Vereinsmitglieder. (ts) 

Vereinstreffen mit THW Übach

Der seit dem Hochwasser von 2002 bestehende Kontakt zu den Kameraden des THW in Krefeld und Übach wurde auch im Jahr 2003 rege gepflegt. Abwechselnd besuchten sich die Delegationen unseres Vereins und des THW. (ts) 

Diavortrag „Bergwandern im Kaukasus“

Am 23.05.2003 veranstalteten wir einen Diavortrag, welcher mit ca. 40 Besuchern trotz des schönen Wetters gut besucht war. Bergfreunde aus Dresden berichteten im Gasthof “Zur Kurve” eindrucksvoll von den Schönheiten der Natur und den Widrigkeiten einer solchen Reise. (ts) 

24.05.2003 Vereinshaus fĂŒr einen Tag

An diesem Samstag waren wir stolze Besitzer eines Vereinshauses, wenngleich nur fĂŒr einen Tag. 

Bereits Tage zuvor wurde die FlĂ€che vorbereitet. Der Grundriss wurde markiert. Die WĂ€nde bekamen ein Fundament aus Muttererde, wobei uns der Bauhof Weixdorf sehr unterstĂŒtzte. In letzter Sekunde und dank UnterstĂŒtzung von Klaus ZĂ€b erklĂ€rte sich Böhmisch Brauhaus bereit, unser Vorhaben durch Bierkisten zu unterstĂŒtzen. 880 leere Bierkisten steuerten sie bei. 

Das sich daraus ergebende logistische Problem, half die Spedition Leuthold unbĂŒrokratisch und kurzfristig zu bewĂ€ltigen, indem sie fĂŒr den An- und Abtransport der Kisten sorgten. Am Freitagabend wurden sĂ€mtliche Bierkisten, die wir auf Vorrat hatten, geleert. NatĂŒrlich haben wir sie nicht ausgetrunken. Die Flaschen wurden in unserer jetzigen Unterkunft gestapelt. 

Die ersten Helfer und Jugendlichen aus dem Jugendzentrum Weixdorf trafen sich am Samstagmorgen punkt 8:00 Uhr. Zuerst galt es, den Lkw zu entladen, die Pavillons, bereitgestellt durch die Baudrema GmbH, aufzubauen, die Stromversorgung zu sichern und da das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen sollte, GetrĂ€nkestand, beigesteuert vom MessebĂŒro Ingolf Fleischer, sowie den Grill aufzubauen. Um 9:10 Uhr wurde der erste Bierkasten gestellt. 

In der glĂŒhenden Hitze packten alle fleißig mit an. Und es ging tatkrĂ€ftig ans Werk. Nach dem Motto “Stein fĂŒr Stein” wurde Kiste fĂŒr Kiste aufgebaut und unser Clubhaus wuchs und wuchs. Weixdorfer BĂŒrger unterstĂŒtzten uns, indem sie uns ihre Bierkisten zur VerfĂŒgung stellten. Unser GetrĂ€nkehandel Trepte stellte 80 leere Bierkisten. Auch Eltern und Bekannte unserer Jugendlichen sowie die umliegenden Jugendclubs aus BĂ€rnsdorf und Berbisdorf wollten sich das Spektakel nicht entgehen lassen, brachten leere Kisten und schauten auf ein Bier, eine Cola oder eine Bratwurst vorbei und machten Erinnerungsfotos. 

Zeitungsjournalisten besuchten uns, und machten Interviews und Fotos, selbst das Dresden Fernsehen war anwesend. Herr Scholz vom Fotoclub Reflex hielt alles angemessen in Bildern fest. Gegen 14 Uhr war der Baustoff vorerst verbaut. SpĂ€ter eintreffende „Nachlieferungen“ halfen unser Haus zu vollenden. 

Das Fest um den Baubeginn war gut besucht und brachte neben der anstrengenden Arbeit auch eine Menge Spaß. 

Wir bedanken uns bei allen Helfern, welche uns durch Bierkisten oder durch die Bereitstellung von Material unterstĂŒtzten. Bilder demnĂ€chst hier! (lk, ts) 

Galerie 

Sommer – OpenAir

Im Rahmen einer 2001 gegrĂŒndeten Arbeitsgemeinschaft mit Jugendvereinen unserer Region veranstalteten wir im August ein OpenAir im Moritzburger Mittelteichbad. Neben einem bekannten DJ wurde das Programm von einer Lifeband gestaltet. Über 700 GĂ€ste dankten das von ca. 50 Jugendlichen aus 4 Vereinen aktiv vorbereitete und durchgefĂŒhrte Event mit ihrer Anwesenheit und ausgelassener Stimmung. (ts) 

Grundsteinlegung

Am 29.10.2003 war es endlich soweit. Es erfolgte die Grundsteinlegung zu unserem Neubau. Neben vielen GĂ€sten vom Jugendamt, dem Ortschaftsrat, der Presse, der Feuerwehr waren natĂŒrlich eine Menge Jugendliche und unser Kooperationspartner das CJD Dresden vertreten. Dieser Meilenstein in unserer Vereinsgeschichte, gab den Jugendlichen ein fast verlorenes StĂŒck Hoffnung zurĂŒck. (ts) 

Vereinsausflug Spreewald

… 

Neubau/Eigenleistung

Unsere sehr motivierten Jugendlichen ob Mitglieder oder GĂ€ste leisteten im Rahmen des Bauprojektes noch im November und Dezember ĂŒber 300 ehrenamtliche Stunden am Bau. (ts)


2004

17.-19. September 2004 – Eröffnungsfeier Neubau

Nach Wochen der Vorbereitung und langen Abenden der Organisation durch unsere Jugendlichen (neben den ArbeitseinsĂ€tzen, Schule und Beruf) konnte das Festwochenende endlich steigen. Über 2500 Flyer wurden in einem Einsatz von ca. 20 Mitgliedern an einem Abend an alle Haushalte zugestellt. 

Nachdem bereits am Freitag bei bestem Wetter die „Damen und Herren Offiziellen“ ihre WĂŒnsche ĂŒberbrachten, startete gegen Abend mit Life-Musik die Wochenendparty. Leider mĂ€ĂŸig besucht, legten sich unsere Jugendlichen schwer ins Zeug und kĂ€mpften an allen Fronten. Nach einer kurzen Nacht begann am Samstag um 6 Uhr unser befreundeter Koch, in vielen Hotels der Welt schon zu Gange, mit zwei durch uns gestellten Gehilfen seine Arbeit. Sie schafften es dann auch ganz knapp, um 11 Uhr fertig zu sein, rechtzeitig um das zweite „Offiziellentreffen“ einzulĂ€uten. 

Zu eben dieser Zeit liefen bereits die letzten Vorbereitungen fĂŒr den Festumzug auf Hochtouren. Unser Umzugsteam empfing die Teilnehmer und stellte sie in der Kirchgasse entsprechend des vorbereiteten Planes. Punkt eins, als die Sonne am höchsten stand, zogen wir mit ordentlicher Begleitung des Spielmannszuges Kleinröhrsdorf los. An dieser Stelle viele GrĂŒĂŸe und alles erdenklich Gute, Gesundheit und ein langes glĂŒckliches Leben an das Brautpaar, dessen Trauung gerade in der Kirche stattfand! Wir hoffen es hat nicht zu sehr gestört! 

Der Umzug fĂŒhrte uns schließlich direkt ins Festzelt, geschĂ€tzte Teilnehmer des Umzuges ca. 100 – aber mit hochkarĂ€tiger Besetzung! Dem Spielmannszug folgten die Judokas, die Jungen und MĂ€dels vom Jugendclub Heiterer Blick, das Jugendzentrum selbst, die unĂŒbersehbaren MĂ€nner vom MĂ€nnergesangsverein Lausa/Weixdorf 1885 e.V., die Abordnung vom Ortschaftsrat, unsere befreundeten Jugendlichen aus Wallroda (mit zwei Fahrzeugen) und in feinster Ausgehuniform die Kameraden der FFW, natĂŒrlich mit Einsatzfahrzeug! 

Allen Teilnehmern vielen Dank! 

Nach einer weiteren BegrĂŒĂŸung im Festzelt und vielen GlĂŒckwĂŒnschen der Gratulanten platzte dann auch noch eine Delegation der Motorradenthusiasten „Road Warriors“ ins Zelt, die ihre GrĂŒĂŸe mit sattem Sound untermalten und fĂŒr den Abend ein Fass Freibier als Geschenk ĂŒberbrachten. Anschließend fanden FĂŒhrungen durch den Neubau statt, welche sich eigentlich das ganze Wochenende fortsetzten. 

Am Abend sorgte DJ Menzer vom Chaos-DJ-Team fĂŒr die richtige Stimmung. Das Zelt fĂŒllte sich dann sogar auf ein angenehmes Maß. 

Mit hohem technischen Aufwand, extra geschnittenem Videomaterial und ĂŒber Wochen aufgebauter Spannung waren wir auf unseren Überraschungsgast vorbereitet. Nach mehreren Komplikationen mit der Technik hatten wir selbst das im Griff. (Nochmals vielen Dank an die Helfer, welche uns diese Technik kostenfrei stellten.) Am frĂŒhen Abend erreichte uns ein Anruf , dass dieser bekannte Schauspieler als Folge von terminlichen Verschiebungen leider nicht teilnehmen konnte. 

Der sonnige Sonntag wurde mit den Kameraden der FFW, den Dominos (heiß gelobt fĂŒr die starke Musik!) und dem MĂ€nnergesangverein ein sehr angenehmer Tag, welcher mit der Verlosung der Tombola ausklang.

Eine Computerpanne verhinderte die Auswertung des Bierkistenkletterns. Schön wĂ€rs, wir habens schlicht vergessen. Aber jetzt: Bei den MĂ€nnern 1. AndrĂš Grohmann, 2. Sandro Grohmann, 3. Marcel Grohmann; bei den Frauen: 1. Julia Jeroch, 2. Nancy Hinkel, 3. Kristin Grohmann. Auch fĂŒr Euch haben wir noch einige kleine Preise. Kommt doch bitte gelegentlich mal vorbei. 

Wir bedanken uns herzlich bei allen Helfern und Sponsoren! Unsere Jugendlichen haben gekĂ€mpft wie die großen, an bis zu 22 Stunden/Tag! DafĂŒr Respekt und Dank! Hoffen wir auf eine erfolgreiche Geburtstagsfeier nĂ€chstes Jahr! 

Das Jugendzentrum hat nun tĂ€glich geöffnet und kann besucht werden! (ts) 


2005

02.05.2005 Kinderfasching

Zum ersten Mal im neuen Haus fand unser traditionelles Kinderfasching statt. Neben vielen Spielen war auch eine Bastelstraße im Angebot. Auch die Eltern wurden bei Kuchen und Kaffe angemessen versorgt. Zum Ausklang fĂŒhrten wir einen Lampionumzug durch. (tk,ts) 

Galerie 

03.04.2005

Die DomĂ€n www.jzwev.de wird freigeschalten und mit einem ersten, spĂ€ter nicht weiterentwickeltem, Entwurf unserer Vereinshomepage bestĂŒckt. Seither wurde die Entwicklung eines den UmstĂ€nden eines dynamischen Jugendvereins angepaßten Systems vorangetrieben. Resultat ist die heutige, von jedem Mitglied inhaltlich bearbeitbare Version. (ts) 

04.06.2005 10 Jahre JZWe.V-1. AckerCup

Galerie 

2. AckerCup

Auch der 2. AckerCup war ein Erfolg. Als am weitestem angereiste Mannschaft begrĂŒĂŸten wir wieder die gefĂŒrchteten Kicker aus Wallroda. Wie schon beim 1. Turnier wurden sie jedoch keine Gefahr. Die Stimmung war wie immer phĂ€nomenal! Auf gehts zum 3. (tk,ts)